Schleusenausbau Rodde: Wasserstraßen-Neubaumamt Datteln zieht Fazit

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211108Sicherheitswand web211108Ueberblick webNach rund sechseinhalb Jahren Bauzeit im Projekt „Neue Schleusen DEK-Nord“ möchte das Team vom Wasserstraßen-Neubauamt Datteln zum Jahreswechsel 2022/2023 eine kurze Zwischenbilanz ziehen und über den aktuellen Stand der Bauarbeiten informieren:

In Rodde wurde im Jahr 2020 mit den Bauarbeiten begonnen. Nach Herstellung einer neuen Baustellenzufahrt von der Fernrodder Straße aus Richtung Schleuse wurden die alte Fahrt verfüllt und die Baufeldfläche für die neue Schleuse vorbereitet. Ein Teil der neuen Uferspundwände wurde ebenfalls bereits eingebaut. Die Leistungen des ersten Bauauftrags sind in der Zwischenzeit weitestgehend fertiggestellt. Planmäßig soll Anfang 2023 das Vergabeverfahren für den nächsten Bauauftrag starten. Die Arbeiten für die neue Schleuse werden dann voraussichtlich Anfang 2024 weitergeführt. In Rodde bleibt das Baubüro auch im Jahr 2023 durchgehend besetzt.

Auch an anderen Schleusen wurden Projekte gestartet, die teilweise bereits im nächsten Jahr abgeschlossen werden: 

Schleuse Gleesen: Im Jahr 2016 haben wir mit den ersten Arbeiten am Schleusenstandort Gleesen begonnen. Zunächst wurden dort die Zufahrtsstraßen ertüchtigt. Anschließend wurde mit den Vorarbeiten für die neue Schleuse begonnen. Mittlerweile sind wesentliche Leistungen für das neue Schleusenbauwerk fertiggestellt. Die Massivbauarbeiten sind abgeschlossen. Das Betonwerk wurde abgebaut. Zurzeit haben der Stahlwasserbau, der Maschinenbau und die Steuerungstechnik oberste Priorität. Das Obertor wurde im Oktober diesen Jahres eingebaut. Anfang des nächsten Jahres soll das Untertor eingebaut werden. Die Arbeiten für die Anpassung der beiden Vorhäfen werden planmäßig Anfang 2023 abgeschlossen. Die neue Schleuse Gleesen soll im Herbst 2023 in Betrieb gehen. Anschließend müssen noch die alte Große Schleuse und deren Vorhäfen verfüllt werden. Wir gehen zurzeit davon aus, dass sämtliche Bauarbeiten in Gleesen 2024 fertig gestellt werden können.In Gleesen werden die Bauarbeiten - wenn die Witterung es zulässt - planmäßig am 09. Januar 2023 weitergeführt. 

Schleuse Hesselte: In Hesselte wurde im Jahr 2017 mit den Bauarbeiten begonnen. Nach Fertigstellung einer Umschlagstelle im Unteren Vorhafen wurde die Bodenmanagementfläche auf der Nordseite hergestellt und in Betrieb genommen. Später wurde nördlich des Oberen Vorhafens noch eine Oberbodenlagerfläche eingerichtet. Zurzeit ist die Bodenmanagementfläche fast vollständig mit Boden aus Gleesen gefüllt. Nach Inbetriebnahme der neuen Schleuse in Gleesen wird ab 2024 wieder ein Teil des Bodens zur Verfüllung von Wasserflächen nach Gleesen zurücktransportiert.

Schleuse Venhaus: Am Schleusenstandort Venhaus wurde im Jahr 2020 mit den ersten Bauarbeiten begonnen. Zunächst wurde die „Schleusenstraße“ ausgebaut und die Straße „Zur Venhauser Schleuse“ ertüchtigt. Anschließend wurden Spundwandarbeiten durchgeführt und die alte Fahrt und die alte Kleine Schleuse verfüllt. Mit den Arbeiten für die Bodenmanagementfläche Venhaus wurde im Jahr 2021 begonnen. Die Leistungen des ersten Bauauftrags sind in der Zwischenzeit abgeschlossen. Die Baustellenfläche für die neue Schleuse ist vorbereitet. Die Bodenmanagementfläche und die Umschlagstelle stehen für weitere Arbeiten betriebsbereit zur Verfügung.

Schleuse Bevergern: In Bevergern wurde auf der Nordseite des Unteren Vorhafens die Bodenmanagementfläche mit einer neuen Umschlagstelle und einer neuen Zufahrt von der Westfalenstraße aus betriebsbereit hergestellt. Die Huckbergstraße wurde im vergangenen Jahr durch den Kreis Steinfurt verlegt. Die alte Huckbergstraße wird zukünftig als Baustellenzufahrt genutzt. Anfang des nächsten Jahres werden im Umfeld der alten Großen Schleuse Festpunktpfeiler für ein messtechnisches Überwachungssystem eingebaut. Weitere Arbeiten für die neue Schleuse sollen nach aktuellem Rahmenterminplan erst ab 2026 durchgeführt werden.

Schleuse Dörenthe: In Dörenthe wurde die Ablagerungsfläche für überschüssige Bodenmassen vorbereitet. Die Umschlagstelle am Dortmund-Ems-Kanal wurde reaktiviert.
Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel finden keine Bauarbeiten statt. Die Baufeldflächen sind abgesperrt und gesichert. Die Baubüros des WNA Datteln sind zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel nicht besetzt. Alarmpläne mit den Telefonnummern der Ansprechpartner hängen in den Schaukästen an den Baustellen aus.

Zum Stand der Bauarbeiten im Projekt „Neue Schleusen DEK-Nord“ informiert eine Unterseite auf der Internetseite vom Wasserstraßen-Neubauamt Datteln

Das Team vom WNA Datteln wünscht den Rodder Bürgerinnen und Bürgern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2023!

 

Bilder: WNA Datteln