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Stadtteilbeirat Rodde/ Kanalhafen – alle ziehen alle an einem Strang!

08. März 2026

Im Pfarrheim von St. Josef in Rodde hatten sich am Montagabend die zehn Kandidatinnen und Kandidaten für den neu zu besetzenden Stadtteilbeirat, die von der Stadt bestimmten politischen Vertreter Markus Tappe und Sebastian Häusler, als Vertreter der Stadt Michael Staggenborg sowie zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger eingefunden. Da jeder Statteilbeirat zwölf Mitglieder haben kann, ist noch Platz für weitere Interessierte. Ein elfter Kandidat, Ralf Wolters hatte sich kurzfristig gemeldet und wird bei der nächsten Sitzung des Stadtrats bestätigt werden. Es wäre erfreulich, wenn das Dutzend für Rodde und Kanalhafen noch voll würde!

Derzeit hat der stellvertretende Bürgermeister Fabian Lenz mit Beginn der neuen Amtsperiode der
Stadtteilbeiräte viele Termine im Kalender. So war die Veranstaltung in Rodde bereits bei die vierte von elf konstituierenden Sitzungen. Zu Beginn stellten sich alle Kandidatinnen und Kandidaten vor. Sehr erfreulich ist hier die große Bandbreite hervorzuheben – sowohl altgediente Mitglieder sind wieder dabei als auch mehrheitlich neu Hinzugekommene. Außerdem gibt es im neuen Stadtteilbeirat etliche „Neubürgerinnen“ und „Neubürger“, die sich für ihren Heimatort ehrenamtlich engagieren wollen.

Für die Vergabe der Posten war der Stadtteilbeirat bestens vorbereitet und somit konnte eine zügige öffentliche Wahl unter der Leitung von Fabian Lenz durchgeführt werden. Neu im Amt als Vorsitzender ist Uwe Drosten, nachdem Ludger Thiemann seine Mitarbeit im Stadtteilbeirat beendet hatte. Weiterhin als 1. Stellvertreter ist Bernhard Berghaus als erfahrenes Mitglied dabei und wird eifrig Eingaben einreichen. Als 2. Vorsitzender wurde Holger Klinge bestätigt. Einstimmig wurde Jan Haring zum neuen Schriftführer gewählt. Dieses Mal als stellvertretender Schriftführer wirkt Christoph Lakemeier in zweiter Amtsperiode mit. Außerdem sind Franz Epping, Cedric von Zweydorff-Epping, Friederike Eying, Martin Kieloch und Norbert Steggemann Mitglieder des Stadtteilbeirats. Als elftes Mitglied wird Ralf Wolters mitwirken. Eine weitere Nachnominierungen ist also noch möglich!

Somit waren die Ämter schnell verteilt und es war noch Zeit, um die Themen der letzten Sitzung mit einem jeweiligen Bericht zur aktuellen Lage zu besprechen. Weiterhin wichtig sind die Verbesserungen für Fahrradfahrer wie eine Entschärfung der beengten Bahnunterführung, Reparatur des unebenen gepflasterten Fahrradweges an der Tovarstraße und das Großprojekt Fahrradweg Rodde-Bevergern. Für die Schulkinder der Harkenbergschule in Hörstel soll die Bushaltestelle für den Schulbus an der Ecke Tovarstraße/ Zur Mühle offiziell kenntlich und der Straßenbereich verkehrstechnisch sicherer gemacht werden. Im Rahmen der Dorfentwicklung wird sich der Stadtteilbeirat für die Schaffung eines neuen Treffpunkts in Rodde einsetzen. Von Seiten der interessierten Bürgerinnen und Bürger, die sich ebenfalls bei Beginn der Sitzung kurz vorgestellt hatten und die keinesfalls nur mit alteingesessenen Roddern, sondern auch vielen Hinzugezogenen vertreten waren, wurde das wichtige Thema Erhalt der Canisiusschule Rodde, Teilstandort Rodde angesprochen. Für eine langfristige Sicherung des Schulstandorts wird einiges Engagement nötig sein. Der klassenübergreifende Unterricht in einer überschaubaren Schule mit toller Sporthalle, Spiel- und Sportplatz, Übermittagsbetreuung sowie der Möglichkeit zum Instrumentalunterricht für etliche Blasinstrumente hatte sich bislang bestens bewährt. Damit sich Rodde weiter entwickeln kann, sollte endlich die Planung für das Baugebiet „Im Lied C“ abgeschlossen werden und die Bebauung möglich sein.

Als nächste Eingabe des Stadtteilbeirats soll der Erhalt der Baustraße, die extra für die Vergrößerung der Rodder Schleuse angelegt wurde und derzeit ausschließlich von Baufahrzeigen befahren werden darf, erfolgen. Diese hochwertige Straße würde die Verkehrssituation für den Schulbus und alle Verkehrsteilnehmer in diesem Teil Roddes entscheidend entschärfen, da es dann endlich eine Alternative zur schmalen und unübersichtlichen Straße „Zur Mühle“ gäbe. Um einem Beschluss des Rats für den geplanten Rückbau nach Abschluss der Schleusenbaustelle zuvorzukommen, ist hier der Stadtteilbeirat am Ball.

Die nächste Sitzung des Stadtteilbeirats wird am 17.9. stattfinden.

 

Text: Friederike Eying

Foto: Uwe Drosten

Euer Stadtteilbeirat Rodde/ Kanalhafen – alle ziehen an einem Strang (es fehlen Holger Klinge und Franz Epping)