Wunderschöne Ausflugsziele ganz in der Nähe von Rheine
Das Format als gemeinschaftliche Veranstaltung der Seniorengemeinschaft Rodde und des Heimatvereins Rodde im Pfarrheim war ein Novum und wurde mit rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut angenommen. Nach Kaffee und Kuchen nutzte Frau Rickert von der Caritas die Gelegenheit, die seit vielen Jahren angebotene und beliebte Sommerferienveranstaltung „Verreisen ohne Koffer“ vorzustellen. Eine Woche lang bringen im Sommer ehrenamtliche Fahrer die Teilnehmer zum abwechslungsreichen Nachmittagsprogramm nach Mesum.
Anschließend stellte Referent Herbert Keuper aus Rheine die vielfältigen Ausflugsziele in Rheines Umgebung mit Hilfe von Laptop und Beamer vor und begann seine Bilderreise mit Impressionen der Statuen an der Marienkirche. Weiter ging es nach Bevergern mit romantischen Spazierwegen, zum botanischen Garten Loismann und zu NaturaGart voller Blüten. In Elte kennt man Pöppings Hof und die Bockholter Emsfähre, in Mesum Höpings Mühlen und in Steinfurt den Kreislehrgarten, aber doch ein bisschen anders als durch Herrn Keupers Linse. Jeder noch so kleine Ort hat eine sehenswerte Kirche, was die Bilder immer wieder verdeutlichten. Sehr weitläufig ist das wunderbare Gelände am Haus Welbergen. So mancher fragte nach, ob dies immer noch dort sei. Zur Villa Jordan liest man immer wieder etwas Interessantes in der Zeitung, aber warum sollte man nicht einmal selber hinfahren und den Ausblick vom Hügel genießen? Gut Stovern mit seinem alten Resttorbogen der Burg kann nur von außen besichtigt werden, ist aber mit seiner Kapelle auch einen Besuch wert.
Schon bald wurde den Betrachtern klar, dass Herr Keuper einen geübten Blick fürs Besondere hat. So waren stimmungsvolle Ausblicke auf Seen und Gräften, in den denen sich Bäume, Gebäude oder Wolken spiegelten, zu bewundern. Auch ein Farbrausch an Blüten zu verschiedenen Jahreszeiten oder einzigartig knorrig gewachsenen Bäume beeindruckten. Etliche Wegekreuze mit von Herrn Keuper entziffertem Text gehörten ebenfalls zu den 620 Aufnahmen und Videos.
Der Vortrag führte die Zuschauer zum Ende zurück nach Rheine mit inzwischen historisch gewordenen Aufnahmen des Ringlokschuppens und zur einzigartigen Natur am Waldhügel.Mit Hinweis auf seine Stimmprobleme hatte Herr Keupers nicht alle Bilder kommentieren können, aber sein Fazit war laut und deutlich für alle zu hören: „So schlecht wohnen wir in Rheine nicht!“ Wenn man noch etwas mobil sei, könne man in der näheren Umgebung sehr viele bemerkenswerte Parks, Baudenkmäler und Orte entdecken.