Rodde soll noch fahrradfreundlicher werden
Zur zweiten Stadtteilbeiratssitzung 2025 war der Fahrradbeauftragte der Stadt Rheine Eddy van Eeden gekommen, um konkrete Vorschläge für die fahrradfreundlichere Umgestaltung Roddes zu erläutern. Er stammt aus dem Land der Fietse und bringt von dort sehr gute Ideen mit. Die Eisenbahnunterführung in Rodde, die von Fußgängern, besonders den Schulkindern, Fahrradfahrern und Autofahrern benutzt werden muss, ist sehr eng und unübersichtlich, so dass schon lange über eine Alternative diskutiert wird. Eine breitere Unterführung im Zuge der Umbauarbeiten am Bahndamm wurde aus Kostengründen von Stadt und Bahn abgelehnt. Ebenfalls zu teuer wäre eine Ampelanlage für abwechselnden Einbahnverkehr. Mit der bestehenden Unterführung könnte man weiterleben, wenn laut Eddy van Eeden nach einem Vorbild in Hengelo die Fahrbahn in rot mit genereller Vorfahrt für den Fahrradverkehr markiert würde. Vom Stadtteilbeirat wird auch eine Lösung für eine kleine separate Unterführung nur für Fußgänger und Fahrradfahrer weiterhin verfolgt. Am Ende geht es darum, eine praktikable Lösung schnell und kostengünstig umzusetzen.
Dringende Arbeiten sind am Radweg an der Tovarstraße nötig, da das Pflaster durch Baumwurzeln und Bewuchs in keinem guten Zustand ist und viele Fahrradfahrer deshalb auf die Straße ausweichen. Eddy van Eeden hatte dies bei einer Ortsbesichtigung bestätigt.
Immer wieder Thema ist der rasante Autoverkehr in der Straße Zum Hellschlag. Hier könnte ein Fahrradstreifen die Autofahrer erinnern, dass man beim Überholen bitte etwas mehr Abstand wahren muss.
Um nicht nur zügig von Rodde nach Kanalhafen mit dem Fahrrad über den asphaltierten Radweg gelangen zu können, sondern auch nach Bevergern und anschließenden Ortschaften, wird immer noch das Projekt "Fahrradweg Rodde-Bevergern" verfolgt. Viele Berufstätige nutzen eine Jobbike und bevorzugen natürlich den kürzesten Weg. Leider kann immer noch nicht der nötige Grund und Boden am Rand einiger Ackerflächen dazu bereitgestellt werden, aber bekanntlich höhlt steter Tropfen den Stein.
Foto: Heimatverein Rodde e.V.
Text: F.Eying