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Tannenbaumaktion - Jung und Alt, alle sind gefragt!

14. Januar 2026

Auch wenn es nicht sicher war, haben einige Rodder doch die traditionelle Tannenbaumaktion für Rodde und Kanalhafen durchgezogen. Es war ein herrlicher Wintertag und am Treffpunkt haben sich ein Fahrzeuggespann mit 6 Jugendlichen und ein Vater mit seinem 6 jährigen Sohn eingefunden. Eigentlich ist das Mindestalter für Helfende 14 Jahre. Da sich aber nur die Hälfte der normalerweise helfenden Personen und Fahrzeuge eingefunden hatte, waren die Organisatoren froh über jegliche Beteiligung, was sich später auch als sehr vorteilhaft herausstellte. Die Trupps in Form von Abtransportierenden mit dem Fahrzeuggespann und zwei Fußtruppen, die die Bäume an den Haushalten abgeholt und auf Haufen zum Abtransport gesammelt haben, machten sich auf den Weg. Schnell entpuppte sich das Vater-Sohn Gespann als effektives Team. Der Sohn klingelte bei den Leuten und fragte nach der Spende für den Abtransport, während sein Vater sich um den körperlich anstrengenden Teil, den Abtransport selber, kümmerte. Nach diesen Erfahrungen wollen die Organisatoren auch in den nächsten Jahren gerne auf solche Kombinationen von Kindern mit je einem erwachsenen Betreuer zurückgreifen. Allerdings darf auch die Leistung der Jugendlichen nicht vernachlässigt werden. Durch die geringe Beteiligung musste nach der verdienten Mittagspause (die normalerweise der Abschluss ist), nochmal weiter kräftig zugepackt werden. Zum Glück sind die Dörfler doch immer noch belastbar und haben die Aufgaben dann auch super zu Ende gebracht.

Die Reaktionen der meisten Dorfbewohner waren auch sehr wohlwollend. Da ihre Tannenbäume doch noch von den Jugendlichen abgeholt wurden und somit keine umständliche Entsorgung auf sie selber zu kam. Somit wurden die Jugendlichen doch meistens auch freundlich aufgenommen und gerne für die Jugendarbeit gespendet. Selbst einige Bewohner, die bereits auf einen wiederverwertbaren Baum umgestellt haben oder selber keinen Reiz mehr an solch einen Tannenbaum empfinden, haben die Jugendarbeit mit einer Spende unterstützt. Somit gab es nach der getanen Arbeit trotzdem noch eine zweite gemütliche Zusammenkunft der Helfenden in den neu gestalteten Pfarrei-Räumlichkeiten in der Rodder Kirche.

Die nächste, ähnliche Aktion wird das „Grünholen“ an Karsamstag sein. Leider können die Organisatoren dabei nicht auf Kinder mit ihren Eltern zurückgreifen, da der Umgang mit dem Gestrüpp für die Kinder einfach zu gefährlich wäre. Daher werden die Jugendlichen nun schon darum gebeten, sich diesen Termin zu notieren und bitte wieder mit größerer Bereitschaft teilzunehmen. Hier sind neben den Jugendlichen selber natürlich auch wieder die Gespann Besitzer gefragt, da die Grünabfuhr nun mal nicht ohne Trecker und Anhänger funktioniert. Hier können sich gerne entsprechende Besitzer mit der Bereitschaft zu unterstützen, melden, damit hier eine Gruppe entsteht, die flexibel und ohne dauernde Belastung der Einzelnen agieren kann.

Die Organisatoren bedanken sich herzlich bei den fleißigen Jugendlichen und auch gerne schon im Vorfeld für entsprechende Meldungen.

Text u. Foto Stephan Elmer