Traditioneller Heimatnachmittag

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Heimatnachmittag 2023Text und Fotos Offenberg

Auf die vielen Heimatnachmittage, Jahreshauptversammlungen und ganz besonders die 25-Jahr-Feier 2015 im „Jägerkrug“ in Rodde erinnerte sich der Vorstand des Heimatvereins um Albert Kloth bei der letzten Zusammenkunft am Sonntagnachmittag im „Jägerkrug“ in Rodde zum traditionellen Heimatnachmittag. Natürlich sind die Mitglieder des Heimatvereins neugierig wie es weitergehen kann. Aber ein bisschen Wehmut kann dann doch auf, dass diese historische Gastwirtschaft mit ihrer sympathischen Wirtin Nicole und ihren schon verstorbenen Eltern wunderbare Gastgeber waren.

Bestens unterhalten wurden die die knapp 50 Gäste nach dem Kaffeetrinken durch die Musikerfamilie Krümpel aus Rheine. Zwischen Liedern zum Mitsingen, Schunkel-, Volks-, Heimat-, und Seemannsliedern unterhielten die vier Musiker und eine Musikerin nicht nur mit ihren Instrumenten, wie Gitarren und Mandoline, sondern auch mit lustigen Geschichten, Witzen und plattdeutschen Dönekes. Das heimatliche Rätsel, Bestandteil aller Heimatnachmittage, wurde von den Gästen schon erwartet. Der frühere Vorstandsvorsitzende, Arnold Elmer, hatte damals die Idee Fragen um Rodde zusammenzustellen und das heimatkundliche Wissen um den Ortsteil zu testen. Ralf Horstmann und Albert Kloth aus dem Vorstand hatten die zehn Fragen zusammengestellt, wobei besonders die letzte Frage „Wie viele Kilometer sind es von hier, dem Jägerkrug, bis zum nächsten Speiselokal?“ auf die Schließung der Gaststätte abzielte. Vier Kilometer sind es bis zum Klosterhof in Bevergern war die richtige Antwort. Nur einer, nämlich Günther Döcker hatte alle zehn Fragen richtig beantwortet. Den zweiten Platz erreichte Siegfried Wiesch und Hildegard Herbers-Beckmann beim Stechen den dritten Platz. Alle drei Preisträger freuten sich über ein schönes Präsent. Bei der Verabschiedung der Gäste gab Albert Kloth die nächsten Termine bekannt. Am Samstag, 18. März, findet wieder die Aktion Sauberes Rodde unter der Federführung des Heimatvereins statt. Die Jahreshauptversammlung wird im April stattfinden. „Wo, das wissen wir noch nicht. Aber das wird sich finden,“ ist sich der Vorstand des Heimatvereins sicher.

Erwachsenen Bläserklasse am 2. Februar 2023

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image0‼️Aus der Übung gekommene Musiker der Erwachsenenwelt oder Menschen, die gerne ein Blasinstrument ausprobieren möchten aufgepasst‼️: Am 2. Februar 2023 bietet das Blas-Orchester Rodde das Projekt "Erwachsenen-Bläserklasse" 🎷🎺an. Los geht's zum 19.30 Uhr im Teilstandort Rodde der Canisius-Schule Altenrheine.

Jahreshauptversammlung der Schützenbruderschaft Kanalhafen

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SBK 2023 JHVDas Vereinsheim der Schützenbruderschaft Kanalhafen 1951 platzte aus allen Nähten, denn 43 Mitglieder hatten sich zur Jahreshauptversammlung eingefunden. Diese außerordentlich gute Resonanz hat durchaus seinen Grund, denn der Vorsitzende Ralf Hesping verlas an diesem Abend die Namen von 18 Mitgliedern, die der Schützenbruderschaft alleine im letzten Jahr beigetreten sind. Der Mitgliederbestand erhöhte sich dadurch auf aktuell 131. Nach dem mit Bildern und kurzen Videoeinspielungen untermalten Jahresrückblick durch den 1. Vorsitzenden Ralf Hesping wurde Julia Stockel einstimmig zur neuen Kassenprüferin gewählt. Danach kam Hesping auf das bevorstehende Karnevalsfest zu sprechen. Abordnungen des Vereins werden am 28. Januar 2023 die auswärtigen Mitglieder bzw. am 1. Februar 2023 die auf dem Kanalhafen ansässigen Firmen besuchen. Am 3. Februar 2023 findet ab 13 Uhr 11 das traditionelle Eiersammeln im Vereinsgebiet statt, ehe sich die Närrinnen und Narren 4. Februar 2023 um 19 Uhr 11 zum Karnevalsfest im Vereinsheim treffen. Das Motto lautet in diesem Jahr „Wilder Westen“. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bei Martina Beverburg, Tel. 0151 1728 6083, erforderlich. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass nicht kostümierte Besucher an den Marterpfahl gebunden werden!
Beim Überblick über die weiteren Veranstaltungen des laufenden Jahres hob Hesping insbesondere die Teilnahme der Schützenbruderschaft am Festumzug des Schützenvereins Haselünne-Stadtmark e. V. hervor, der am 21. Mai 2023 stattfindet. Der Vorstand plant, für die Fahrt ins Emsland einen Bus einzusetzen. Die Kosten belaufen sich pro Teilnehmer auf 15 Euro. Auch hierfür nimmt Martina Beverburg die Anmeldungen entgegen.

Auf dem Foto sind zu sehen (von links):
2. Schriftführer Florian Averbeck, 1. Vorsitzender Ralf Hesping, 2. Kassiererin Martina Beverburg, 2. Vorsitzender Stephan Elmer, 1. Schriftführer Peter Schomacher

 

kfd Rodde Winterwanderung: 21. Januar 2023

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Winterwanderung kfd 2015 webDie diesjährige Winterwanderung der kfd St. Josef Rodde findet am 21. Januar 2023 statt. Start ist um 14.30 Uhr am Dorfplatz in Rodde; unterwegs werden die Frauen eine Kaffeepause und eine kleine Spielpause machen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Abendessen einzukehren. Wer nicht an der Wanderung teilnehmen möchte ist natürlich auch herzlich eingeladen zum Abendessen nachzukommen. Anmeldungen werden bis zum 18. Januar 2023 von Christa Welle (Telefon 05459 15 42) entgegengenommen.

Schleusenausbau Rodde: Wasserstraßen-Neubaumamt Datteln zieht Fazit

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211108Sicherheitswand web211108Ueberblick webNach rund sechseinhalb Jahren Bauzeit im Projekt „Neue Schleusen DEK-Nord“ möchte das Team vom Wasserstraßen-Neubauamt Datteln zum Jahreswechsel 2022/2023 eine kurze Zwischenbilanz ziehen und über den aktuellen Stand der Bauarbeiten informieren:

In Rodde wurde im Jahr 2020 mit den Bauarbeiten begonnen. Nach Herstellung einer neuen Baustellenzufahrt von der Fernrodder Straße aus Richtung Schleuse wurden die alte Fahrt verfüllt und die Baufeldfläche für die neue Schleuse vorbereitet. Ein Teil der neuen Uferspundwände wurde ebenfalls bereits eingebaut. Die Leistungen des ersten Bauauftrags sind in der Zwischenzeit weitestgehend fertiggestellt. Planmäßig soll Anfang 2023 das Vergabeverfahren für den nächsten Bauauftrag starten. Die Arbeiten für die neue Schleuse werden dann voraussichtlich Anfang 2024 weitergeführt. In Rodde bleibt das Baubüro auch im Jahr 2023 durchgehend besetzt.

Auch an anderen Schleusen wurden Projekte gestartet, die teilweise bereits im nächsten Jahr abgeschlossen werden: 

Schleuse Gleesen: Im Jahr 2016 haben wir mit den ersten Arbeiten am Schleusenstandort Gleesen begonnen. Zunächst wurden dort die Zufahrtsstraßen ertüchtigt. Anschließend wurde mit den Vorarbeiten für die neue Schleuse begonnen. Mittlerweile sind wesentliche Leistungen für das neue Schleusenbauwerk fertiggestellt. Die Massivbauarbeiten sind abgeschlossen. Das Betonwerk wurde abgebaut. Zurzeit haben der Stahlwasserbau, der Maschinenbau und die Steuerungstechnik oberste Priorität. Das Obertor wurde im Oktober diesen Jahres eingebaut. Anfang des nächsten Jahres soll das Untertor eingebaut werden. Die Arbeiten für die Anpassung der beiden Vorhäfen werden planmäßig Anfang 2023 abgeschlossen. Die neue Schleuse Gleesen soll im Herbst 2023 in Betrieb gehen. Anschließend müssen noch die alte Große Schleuse und deren Vorhäfen verfüllt werden. Wir gehen zurzeit davon aus, dass sämtliche Bauarbeiten in Gleesen 2024 fertig gestellt werden können.In Gleesen werden die Bauarbeiten - wenn die Witterung es zulässt - planmäßig am 09. Januar 2023 weitergeführt. 

Schleuse Hesselte: In Hesselte wurde im Jahr 2017 mit den Bauarbeiten begonnen. Nach Fertigstellung einer Umschlagstelle im Unteren Vorhafen wurde die Bodenmanagementfläche auf der Nordseite hergestellt und in Betrieb genommen. Später wurde nördlich des Oberen Vorhafens noch eine Oberbodenlagerfläche eingerichtet. Zurzeit ist die Bodenmanagementfläche fast vollständig mit Boden aus Gleesen gefüllt. Nach Inbetriebnahme der neuen Schleuse in Gleesen wird ab 2024 wieder ein Teil des Bodens zur Verfüllung von Wasserflächen nach Gleesen zurücktransportiert.

Schleuse Venhaus: Am Schleusenstandort Venhaus wurde im Jahr 2020 mit den ersten Bauarbeiten begonnen. Zunächst wurde die „Schleusenstraße“ ausgebaut und die Straße „Zur Venhauser Schleuse“ ertüchtigt. Anschließend wurden Spundwandarbeiten durchgeführt und die alte Fahrt und die alte Kleine Schleuse verfüllt. Mit den Arbeiten für die Bodenmanagementfläche Venhaus wurde im Jahr 2021 begonnen. Die Leistungen des ersten Bauauftrags sind in der Zwischenzeit abgeschlossen. Die Baustellenfläche für die neue Schleuse ist vorbereitet. Die Bodenmanagementfläche und die Umschlagstelle stehen für weitere Arbeiten betriebsbereit zur Verfügung.

Schleuse Bevergern: In Bevergern wurde auf der Nordseite des Unteren Vorhafens die Bodenmanagementfläche mit einer neuen Umschlagstelle und einer neuen Zufahrt von der Westfalenstraße aus betriebsbereit hergestellt. Die Huckbergstraße wurde im vergangenen Jahr durch den Kreis Steinfurt verlegt. Die alte Huckbergstraße wird zukünftig als Baustellenzufahrt genutzt. Anfang des nächsten Jahres werden im Umfeld der alten Großen Schleuse Festpunktpfeiler für ein messtechnisches Überwachungssystem eingebaut. Weitere Arbeiten für die neue Schleuse sollen nach aktuellem Rahmenterminplan erst ab 2026 durchgeführt werden.

Schleuse Dörenthe: In Dörenthe wurde die Ablagerungsfläche für überschüssige Bodenmassen vorbereitet. Die Umschlagstelle am Dortmund-Ems-Kanal wurde reaktiviert.
Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel finden keine Bauarbeiten statt. Die Baufeldflächen sind abgesperrt und gesichert. Die Baubüros des WNA Datteln sind zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel nicht besetzt. Alarmpläne mit den Telefonnummern der Ansprechpartner hängen in den Schaukästen an den Baustellen aus.

Zum Stand der Bauarbeiten im Projekt „Neue Schleusen DEK-Nord“ informiert eine Unterseite auf der Internetseite vom Wasserstraßen-Neubauamt Datteln

Das Team vom WNA Datteln wünscht den Rodder Bürgerinnen und Bürgern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2023!

 

Bilder: WNA Datteln